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Dem Mythos Mazda MX-5 nachgefahren – ein Roadtrip nach Rom #mythosmx5

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Mythos. Legende. Episch! Mit Superlativen wird ja heuer nicht mehr gegeizt. Und wenn sich ein Nischenmodell mehr als 100 Mal verkauft, ist es am Besten gleich eine Stilikone. Für mich zeichnet sich ein automobiler Mythos erst aus, wenn sich ein Fahrzeug über mehrere Produktgenerationen nicht nur gut verkauft hat, sondern auch eine Menge echter Fans gewonnen hat. Die Mercedes-Benz G-Klasse zähle ich zu dieser erlauchten Gruppe, die Corvette, den Porsche 911 und auch den Mazda MX-5.

Bereits 1989 stellte Mazda den MX-5 als Reinkarnation der klassischen englischen, aber damals bereits ausgestorbenen Roadster vor. Das Auto sollte das Markenimage von Mazda aufwerten und vor allem aber auch Freude am Fahren vermitteln. 27 Jahre und vier Produktgenerationen später kann Mazda auf über 1.000.000 verkaufte Einheiten zurückblicken. Der MX-5, in den USA Miata genannt, hat nicht nur viele Freunde für sich gewinnen können, sondern auch zahlreiche Enthusiasten zu Club-Mitgliedern werden lassen. Definitiv eine automobile Legende. Aber was hat es mit diesem Mythos MX-5 auf sich?

1992 habe ich die Hochschulreife erreicht, im letzten Jahre am Gymnasium bekam ein von mir nicht besonders geschätzter Schulkamerad von seinen Eltern einen neuen Mazda MX-5 geschenkt. Die Jungend ist nun mal eine prägende Zeit und fortan war der Mazda MX-5 für mich ein Un-Auto. Belächelt habe ich die Fahrer und Eigner. Und ich möchte den kleinen, offenen Asiaten auch nicht besonders. Diese Antipathie habe ich bis 2015 gepflegt und auch gerne lautstark verteidigt. Ohne auch nur ein einziges Mal in einem Miata gesessen zu haben, geschweige denn einen gefahren zu sein.

Das änderte sich erst im Jahre 2014 als mir Mazda Deutschland die Möglichkeit gab, einen heissgemachten MX-5 zu fahren – den Yusho! Gut. Der fuhr sich schon mehr als spassig. Aber so richtig einlassen konnte ich mich auch nicht auf ihn. Pah. Schnelles, aber olles Auto. Dann noch mit den Semi-Slicks mit denen man so aufpassen musste, wenn nur ein Tropfen vom Himmel gefallen war.

Dann aber – etwas später 2015 auf dem Auto-Salon in Paris konnte ich zum ersten Mal einen Blick auf die neuste Produktgeneration werfen. Die Japaner hatten die KODO-Designsprache auf den MX-5 übertragen. In meinen Augen aber ein komplett neues Auto vorgestellt. Ich war verwundert, denn durchaus begeistert. Auch hielt die Begeisterung an, als ich 2015 endlich den Miata MX-5 zum ersten Mal fahren konnte.

Aber dann. Sich einen Fahreindruck im Stadtverkehr von Berlin erfahren. Nicht die cleverste Idee von mir. Über ein Jahr später konnte ich dann in Bielefeld den Startknopf eines MX-5 drücken und meine Fahrt in dem flinken Japaner geniessen:

Den neuen MX-5 habe ich also mittlerweile ins Herz geschlossen und mir auch schon ein paar Mal konfiguriert. Nicht nur zum Spass, sondern durchaus mit Kaufabsicht – um dann den Spass zu haben. Verworfen habe ich meine Pläne aber hauptsächlich, weil ich erst einmal den Mazda MX-5 RF, die neu vorgestellte Targa-Version fahren möchte. Dann wird der Inhalt des Sparschweins gezählt. Moment. Verzeihung. Der Mythos.

Nein, den hatte ich noch immer nicht so ganz verstanden. Den Neuen fand ich zwar grossartig, konnte mir aber immer noch keinen Reim darauf machen, was die Leute denn nun an den vorherigen Modellen so toll fanden. Also habe ich mich mit dem Kollegen Jens Stratmann aufgemacht. Ein Roadtrip. Nach Rom. Um MX-5 Freunde und Enthusiasten zu besuchen und uns den Mythos erklären zu lassen:

Ich habe den Mythos jetzt verstanden! #mythosmx5