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2016 Ford Fiesta ST200 – erster Fahrbericht und Video-Review

18 PS mehr Leistung? Naja, gut. Wie der Name schon verrät, der ST 200 zieht nun aus dem 1.6 Liter EcoBoost Reihen-Vierzylinder mit Turboaufladung runde 200 PS. 50 Nm mehr Drehmoment? Ok! Die 320 Nm maximales Drehmoment liegen schon ab 1.600 Umdrehungen pro Minuten an. Aber die wahre Stärke des vorerst auf 500 Einheiten limitierten Modells Ford Fiesta ST200 liegt bei dem deutlich knackiger übersetzten manuellen 6-Gang-Getriebe und dem neu abgestimmten Fahrwerk. Ich sitze in einem Hotel im bergigen Hinterland von Nizza. Und während vermutlich ganz Frankreich das Eröffnungsspiel der Euro 2016 schaut, versuche ich meine Adrenalin-Pegel in den Griff zu bekommen. Die Fahrt vom Flughafen zum Hotel war gerade mal 130 km lang. Die ersten 30 Kilometer habe ich mich auf der fronzösischen Autobahn bei 110 km/h gequält. Naja, wenn ich ehrlich bin, habe ich Benzin vernichtet. Immer mal wieder runtergeschaltet und mich an dem künstlich erzeugten Motorsound erfreut. Na klar, es ist synthetisch erzeugt und kommt aus dem Lautsprecher. Und? Es hört sich gut an und erhöht den Fahrspass. In Zeiten von Light-Produkten und vegetarischer Mortadella halte ich künstlich erzeugten Motorsound noch für ein richtig kleines Übel. Weiterlesen

Fahrzeugglasmonteur-Weltmeisterschaften „Best of Belron 2016“

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Wenn ein anderer „Carglass repariert“ sagt, will man den Slogon beenden: „Carglass tauscht aus.“ Den Werbejingle kann man wohl getrost als „sehr erfolgreich“ betiteln. Und hierzulande ist es Carglass wohl gelungen, ähnlich wie Tempo bei den Papiertaschentücher, ihre Marke fest an eine Problemstellung zu binden. Zumindest denke ich bei einem Steinschlag sofort an „Carglass“.

Carglass gehört unlängst zum amerikanischen Konzern Belron und die richten seit 2000 alle 2 Jahre einen Wettbewerb aus, bei dem sie den weltbesten Fahrzeugglasmonteur ermitteln. 27 Teilnehmer aus 27 verschiedenen Ländern waren 2016 dabei, darunter auch der Deutsche Sebastian Ernst aus Lehrte, der sich im Rahmen der nationalen Ausscheidung im November 2015 als „Bester Fahrzeugglasmonteur Deutschlands” für das Finale in Lissabon qualifizieren konnte.

Die Kollegen Bjoern Habegger und Jens Stratmann waren mit in Lissabon dabei und haben uns ein Voice Over Cars Video mitgebracht:

Das es heuer gar nicht mehr so trivial ist eine Frontscheibe in einem Fahrzeug auszuwechseln zeigt die Neuerung im 2016er Wettbewerb: Die Fahrzeugglasmonteure mussten eine Scheibe auswechseln bei einem Fahrzeug, was mit diversen Assistenzsysteme bestückt war. Oft hängt ja nunmehr hinter der Frontscheibe eine Kamera als Datenquelle für den Spurhalte-Assistenten oder die Verkehrszeichen-Erkennung. Also müssen die Systeme nach dem Scheibenwechsel auch neu kalibriert werden und dies gehört nunmehr auch zu den Aufgaben eines Fahrzeugglasmonteurs. Und wurde somit auch Teil des Wettbewerbs. Dies stellt aber auch nur eines von 1.200 Kriterien dar, die im Rahmen des internationalen Wettbewerb bewertet werden. Mehr dazu erfahrt ihr im Video.

Skoda EUROTREK 2016 mit dem Skoda Octavia Scout

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Letzte Woche bin ich im Rahmen des Skoda EUROTREK 2016 fast 1.000 Kilometer durch Rumänien gefahren. Unsere Route hatte ihren Startpunkt in Subiu und endete am dritten Tag dann am Flugplatz von Constanța. In meinem Blog Fredericken findet ihr einen kleinen Reisebericht mit vielen Fotos aus Rumänien, hier möchte ich mich lediglich auf meinen Fahreindruck mit dem Skoda Octavia Scout beschränken. Weiterlesen

So testet Dunlop seine Reifen

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Als ich 14 Jahre alt war und mich gerade so ansatzweise für Mofa zu interessieren begann, gab es da einen jungen Mann in unserem entfernten Freundeskreis, der gerade seinen Führerschein gemacht hatte. Der hat den jungen und noch naiven kleinen Jan tatsächlich glauben lassen, dass er sofort Testfahrer für einen Reifenhersteller in der Nähe geworden war. Gut. Der Schwindel ist dann auch ziemlich bald aufgeflogen, als ich sehr beeindruckt einem Erwachsenen davon erzählte und dieser mir erklärte, was man nicht alles können müsste, um wirklich Reifen zu testen.

Mein Bielefelder Kollege Jens Stratmann von Voice Over Cars hat sich nicht nur das Testgelände vom Reifenhersteller Dunlop in Mireval, Südfrankreich angesehen. Er hat uns dazu noch ein weiteres Video mitgebracht, in dem erklärt wird, wie Dunlop seine Reifen testet:

Nachdem Jens uns ja schon vor ein paar Tagen in zwei anderen Videos hat erklären lassen, wie Reifen entwickelt und produziert werden, wissen wir jetzt auch, wie die Reifen von Dunlop getestet werden. Auf der einen Seite finde ich es schon spannend, wie aufwendig das alles ist, auf der anderen Seite versteht es sich wohl von selbst, dass nicht nur die Performance-Reifen wie der Dunlop Sport Maxx RT 2 ordentlich getestet werden müssen. Das ist aber auch gut so. Denn egal ob Sommer- oder Winterreifen – wir wollen ja stets den optimalen Halt auf der Strasse haben.

Reifen-Entwicklung und Produktion bei Dunlop

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Die gute alte Faustregel besagt doch, dann man von Oktober bis Ostern sein Fahrzeug auf Winterräder stellen sollte. Nun ist Ostern längst vorbei und doch hat es jüngst im April noch einmal geschneit. Ich denke aber mal ganz positiv, dass wir nun wirklich die Winterreifen in den Winterschlaf schicken können und die Sommerreifen entsprechend wieder aufziehen können.

Warum eigentlich? Woraus besteht eigentlich so ein Reifen? Gibt es die richtige Gummi-Mischung? Mein geschätzter Kollege Jens Stratmann von Voice Over Cars war bei Dunlop und hat sich dort die Entwicklung und die Produktion, sowie auch das Testgelände in Mireval in Südfrankreich angesehen. Jens stellt die Fragen und die Dunlop Experten antworten. Ich fand es interessant:

Jens hat sich aber auch die Produktion bei Dunlop angesehen. Wie entsteht so ein Reifen? Was für Arbeitsschritte sind notwendig. Jens hat sich in der Produktion durchgefragt und bringt uns ein paar erhellende Antworten mit:

War noch was? Achja, die Sommerreifen. Dunlop empfiehlt allen sportlichen Fahrern für die neue Saison ihren Performance-Reifen, den Dunlop Sport Maxx RT 2.

Faszination Tesla Model S

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„Däär Habegger und üsch – mir mögen dään Telsa nüsch!“ Wenn ich auch mit dem Kollegen Habegger oft unterschiedlicher Meinung war. Beim Tesla waren wir uns in der Vergangenheit halt schon sehr einig. Und es schon fast ein wenig beschämend, wie wir uns beide mal eben um 180° gedreht haben NACHDEM wir die Wunderwaffe aus Amerika nun selbst einmal bewegt haben. Ich selbst habe bei Ausfahrt.tv ein Review mit dem Tesla gedreht, wo ich hin und wieder versuche, meine alte Einstellung an den Tag zu legen, doch mehr oder weniger kläglich scheitere: Weiterlesen

Mazda MX-5 ist „World Car of the Year 2016“

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Ich kann es echt schon nicht mehr hören. Immer wenn es um Mazda geht, wiederhole ich gebetsmühlenartig „Ja, Mazda, die sind echt auf dem richtigen Weg, die machen wirklich alles richtig im Moment!“ Und so ist es doch aber auch. Mit dem Wechsel zur KODO-Designsprache und der Einführung dieser Designsprache bei den neuen Modellen hat sich Mazda meiner Meinung nach wirklich ein Markengesicht geschaffen, bei dem die einzelnen Modelle aber dennoch genug Eigenständigkeit behalten. Zudem mag ich die Mazda Skyactive-Philosophie. Statt dem heute so üblichen Downsizing der Motoren, steht Mazda gegen den Trend, behält den Hubraum bei und setzt auf hohe Verdichtung und Leichtbau, um den Flottenverbrauch zu drücken. Weiterlesen