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Faszination Tesla Model S

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„Däär Habegger und üsch – mir mögen dään Telsa nüsch!“ Wenn ich auch mit dem Kollegen Habegger oft unterschiedlicher Meinung war. Beim Tesla waren wir uns in der Vergangenheit halt schon sehr einig. Und es schon fast ein wenig beschämend, wie wir uns beide mal eben um 180° gedreht haben NACHDEM wir die Wunderwaffe aus Amerika nun selbst einmal bewegt haben. Ich selbst habe bei Ausfahrt.tv ein Review mit dem Tesla gedreht, wo ich hin und wieder versuche, meine alte Einstellung an den Tag zu legen, doch mehr oder weniger kläglich scheitere: Weiterlesen

Mazda MX-5 ist „World Car of the Year 2016“

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Ich kann es echt schon nicht mehr hören. Immer wenn es um Mazda geht, wiederhole ich gebetsmühlenartig „Ja, Mazda, die sind echt auf dem richtigen Weg, die machen wirklich alles richtig im Moment!“ Und so ist es doch aber auch. Mit dem Wechsel zur KODO-Designsprache und der Einführung dieser Designsprache bei den neuen Modellen hat sich Mazda meiner Meinung nach wirklich ein Markengesicht geschaffen, bei dem die einzelnen Modelle aber dennoch genug Eigenständigkeit behalten. Zudem mag ich die Mazda Skyactive-Philosophie. Statt dem heute so üblichen Downsizing der Motoren, steht Mazda gegen den Trend, behält den Hubraum bei und setzt auf hohe Verdichtung und Leichtbau, um den Flottenverbrauch zu drücken. Weiterlesen

ZF zeigt Studie für Aussen-Seitenaufprall-Airbag

Vor gar nicht allzu langer Zeit sass ich ganz bequem auf dem Beifahrersitz eines kompakten Kombis und freute mich auf den Feierabend als urplötzlich mit voller Wucht, mit etwa 50 km/h und ungebremst, ein anderes Fahrzeug im 90° Winkel zu unserem Wagen in die hintere Beifahrer einschlug. Alles Airbags haben ausgelöst und weder mir noch dem Fahrer ist etwas passiert. Dank der neue Technik. Dank den Airbags. Aber ich kann nicht sagen, wie es für mich ausgegangen wäre, wenn der andere Wagen uns etwas früher erwischt hätte und direkt in die Beifahrertür eingeschlagen wäre.

Somit gebührlich sensibilisiert, denn für mich war dieser Unfall durchaus eine Nahtoderfahrung, finde ich diese Idee von ZF wirklich spannend:

Die TRW Automotive, seit September 2014 von ZF Friedrichshafen übernommen, stellt ein neues Airbag-Konzept vor, was den Luftsack aussen am Fahrzeug auslöst und somit schon dem Impakt einen Teil seiner Kraft nimmt, bevor er die eigentliche Karosserie trifft. Leuchtet mir ein. Finde ich sinnvoll und spannend. ZF will weiter an dem System arbeiten.

mehr dazu und via Mein Auto Blog

Genf 2016: Die neue Alfa Romeo Giulietta enthüllt in Frankfurt

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Am Mittwoch, den 24.02.2017 war ich zusammen mit Jens Stratmann von rad-ab.com in Frankfurt und habe mir den Produktlaunch der neuen 2016 Alfa Romeo Giulietta angesehen. Alfa hatte über 350 Freunde und Journalisten nach Frankfurt in den Showroom der MotorVillage eingeladen, um bei der Enthüllung teilzunehmen. Jens und ich haben das Event mit der Kamera begleitet und Euch ein VoiceOverCarsVideo mitgebracht:

Optisch hat sich die Alfa Romeo Giulietta weiter entwickelt und schlägt eine Brücke zwischen den historischen Modellen und dem neuen Design, was Alfa Romeo auch der neuen Giulia zeigt. Der Kühlergrill steht wie bei der ersten Alfa Romeo Giulietta stolz im Wind und zieht sich fast bis auf dei Strasse hinunter. Die Scheinwerfer zeigen eine neue Leuchtsignatur, die Stossfänger vorne wie hinten wurden optisch nachgeschärft.

Bei der Wahl der Motorisierungen hat man jetzt noch mehr Auswahl. Zwischen vier Benzinern kann der geneigte Kunde wählen – ein 1.4 Liter Aggregat leistet wahlweise 120, 150 oder 170 PS – wer noch mehr Leistung wünscht, kann auf einen 1.8 Liter Benziner mit 240 PS zurückgreifen. Bei den Selbstzündern hat man die Wahl zwischen einem 1.6JTDm 16V Turbodiesel mit 120 PS Leistung und einer 2.0 Liter Variante, die je Wahl 150 oder 175 PS bietet. Jeder Alfisti sollte also das für ihn richtige „Cuore Sportivo“ (sportliche Herz) finden.

Mit dem Facelift zieht nun auch bei der Giulietta der Fahrdynamikschalter D.N.A. ein, der das Ansprechverhalten der Bremsen, des Gaspedals, der dynamischen Fahrstabilitätskontrolle, des elektronischen Sperrdifferenzial Alfa Romeo Q2 und der Traktionskontrolle beeinflusst. Die unterschiedlichen Fahrprogramme erlauben dem Alfisti am Volant selbst zu wählen, ob er denn eher gemächlich oder richtig sportlich unterwegs sein möchte.

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Auch bei den Ausstattungsvarianten an hat sich etwas getan. Mit dem Facelift bietet Alfa Romeo nun die drei Varianten Giulietta, Giulietta Super und Giulietta Veloce. Diese kann man dann noch mit den vier Ausstattungspaketen Veloce, Business, Komfort und Sicht kombinieren. Die sportlichste Ausstattungsvariante Veloce tritt natürlich am dynamischsten an. Der Sportstoßfänger unterstreicht mit einer rote Zierlinie den Vorwärtsdrang des Alfas und auch der Scheinwerferhintergrund, die Außenspiegelkappen in Carbon-Optik setzen sportlich Akzente. Im Innenraum sorgen Halbschalen-Sportsitze in Leder-Alcantara mit einem rot gestickten Alfa Romeo-Schriftzug auf den Kopfstützen für ein sportliches Wohlfühlvergnügen.

Beim Infotainmentsystem setzt AlfaRomeo jetzt auch das Uconnect-System ein, welches sich entweder über ein 5 oder 6,5″-Touchscreen bedienen lässt. Zu den Ausstattungsfeatures des Systems zählen unter anderem die Bluetooth-basierte Freisprechanlage, eine Funktion zur Musikübertragung vom Smartphone über Bluetooth, eine SMS-Vorlesefunktion sowie weitere Anschlussmöglichkeiten für externe Audio-Quellen.
Neu in der Alfa Romeo Giulietta ist nun auch das „Service LIVE“-Angebot. Mit der Applikation „Uconnect LIVE“ kann der Alfisti die Musikstreaming-Dienste Deezer und TuneIn, das Nachrichtenangebot von Reuters und die Online-Services des Navigationssystems TomTom LIVE sowie die Verbindung zu den sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter nutzen.

Mehr Infos gibt´s auf wearegiulietta.com.

Verbrauchswerte Alfa Romeo Giulietta:

1.4 TB 16V (88 kW) 6,2 l/100 km* 144 g/km*
1.4 TB 16V (110 kW) 5,5 l/100 km* 127 g/km*
1.4 TB 16V MultiAir TCT (125 kW) 4,9 l/100 km* 114 g/km*
1.8 TBi 16V TCT (177 kW) 6,8 l/100 km* 157 g/km*
1.6 JTDM 16V (88 kW) 3,9 l/100 km* 103 g/km*
1.6 JTDM 16V TCT (88 kW) 3,9 l/100 km* 103 g/km*
2.0 JTDM 16V (110 kW) 4,2 l/100 km* 110 g/km*
2.0 JTDM 16V TCT (129 kW) 4,3 l/100 km* 113 g/km*

*Kraftstoffverbrauch kombiniert (l/100 km) nach RL 80/1268/EWG und CO2-Emission kombiniert (g/km). Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und hier unentgeltlich erhältlich ist.

Genf 2016: Seat Ateca für das Kompakt-SUV-Segment

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Es ist wohl eine durchaus dankenswerte Aufgabe für den noch recht frischen Vorstandsvorsitzenden von SEAT, Luca de Meo, als erste wichtige Amtshandlung ein Kompakt-SUV zu enthüllen. Bei Zuwachsraten von über 30% im Segment kann man wohl kaum etwas falsch machen, vor allem wenn man die bewährte Volkswagen-Qualität erneut mit dem spanischen Design-Elementen verbindet. Unlängst haben sie doch die Spanier bei uns in Deutschland als feste Importeursgröße etabliert, aber ein SUV fehlte bislang in der Modellpalette. Nun ist erstmals das Tuch gefallen. Ateca heisst das neue Mitglied der Familie und will laut Pressemitteilung ebenso wie die Geschwister „mit einzigartigem Design, dynamischem Fahrspaß, dank leistungsstarker Motoren, und innovativen Assistenzsystemen“ überzeugen. Weiterlesen

Racechip Chip-Tuning: VW Golf 7 R mit 376 PS

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Der Volkswagen Golf R ist leistungstechnisch mit seinen serienmässigen 300 PS zwar durchaus potent bestückt, im Vergleich zur Premium-Konkurrenz hinkt er aber etwas hinterher. Der Audi RS3 leistet 367 PS, die AMG-Variante der Mercedes A-Klasse wird mit 381 Pferdchen ausgeliefert und das neue BMW M2 Coupé mit 370 Pferdestärken. Da mag es dem einen oder anderen Golf R Eigner doch in den Fingern jucken, seinen Kompakt-Boliden leistungstechnisch in eben diese Leistungsregionen aufzuwerten. Zumal ja auch der neue Ford Focus RS als direkter Mitbewerber zum Golf nun in der dritten Generation mit 350 PS daherkommt.

Als ich groß geworden bin, hatte Tuning etwas mit schmutzigen Händen zu tun und man musste sich auch schon etwas auskennen. In meinem Freundeskreis waren in der Tat ein paar Kollegen, die schon ihre Mofas, später ihre Leitkrafträder ein wenig „frisiert“ hatten und dann ihr Wissen auch später in ihre ersten Autos einbrachten. Heutzutage ist die Leistungssteigerung deutlich leichter zu erzielen, größere Vergaser und das Spiel mit den Düsen ist unlängst passé. Heute erzielt man die Leistungssteigerung mit einem Laptop. Meine geschätzten Kollegen Jens Stratmann und Bjoern Habegger haben die Firma Racechip besucht und uns ein, wie ich finde, interessanter Video mitgebracht:

Für den VW Golf 7 R bietet das in Göppingen bei Stuttgart ansässige Unternehmen drei unterschiedliche Pakete zur Leistungssteigerung. Bei 129 Euro geht es los, in der letzten Ausbaustufe, die ab 479 Euro erhältlich ist, leistet der Golf R dann 375 PS und verfügt über ein maximales Drehmoment von 500 NM. Nur zur Erinnerung, vom Band läuft Wolfsburgs schnellster Kompakte mit 300 PS und einem maximalen Drehmoment von 380 Nm. Im Kaufpreis enthalten sind laut Racechip auch noch 2 Jahre Motorgarantie. Für 50 Euro extra kann man die Leistungssteigerung mittels Bluetooth und Smartphone.app steuern. Das Feature finde ich als kleiner Nerd ziemlich lässig, Jens und Bjoern demonstrieren es zudem im Video sehr anschaulich. Und beantworten zudem auch eine Menge anderer Fragen, die ich zu dem Thema hatte. Schaut es Euch einfach mal an.

2016 Volvo XC90 T8 – kurz (quer) gefahren

Volvo lädt traditionell die Journalisten Anfang Februar zu ihren Winterfahren nach Berchtesgaden ein. Dabei haben die anderen und ich dann die Chance diverse Fahrzeuge aus dem aktuellen Programm sowohl auf der Strasse als auch auf einem Wintertest-Gelände zu bewegen. So sind wir am ersten Tag auch bei angenehmen Temperaturen auf trockenen Strassen von München über hübsche Umwege nach Berchtesgaden gefahren. Über Nacht gab es über 10 Zentimeter Neuschnee, der dann die Fahrt zum verschneiten Testgelände in Hintersee/Österreich durchaus spannend gestaltete. Ich bin an beiden Tagen den neuen Volvo XC90 als Plug-in Hybrid T8 gefahren, in der sportlichen Ausstattung R-Design. Das matte Blau des Testwagens, bei Volvo heisst es Bursting Blue-Metallic, steht dem großen SUV durchaus, wie ich finde. Schon bei seiner Weltpremiere im August 2014 hat der große Schwede mich begeistert. Die neue Formsprache von Volvo sagt mir durchaus zu und das neue Interieurdesign schiebt die Schweden, seit dem Verkauf 2010 von Ford ja nunmehr seit 5 Jahren mit chinesischer Konzernzugehörigkeit, mit ihrem SUV doch deutlich in Richtung Premium-Segment als ich das noch bei den Vorgängern gesehen habe. Im September 2015 hatte ich dann endlich die Gelegenheit, mir den Volvo XC90 genauer anzusehen. Als D5 AWD hatte ich den SUV für zwei Wochen in Bielefeld und wir haben dazu auch ein Ausfahrt.tv-Review gedreht: Weiterlesen